Äbtissinen-Stiftsgebäude


Äbtissinenstiftsgebäude

Gegenüber der Stiftskirche steht das Äbtissinen-Stiftsgebäude. Die lateinische Inschrift auf der Sandsteintafel mit Wappen und der Jahreszahl 1661 kündet: "Ida von Plettenberg aus Lenhausen und Bergstraße, Äbtissin in Fröndenberg, ließ mich aus eigenen Mitteln erbauen".

Für Keller und Erdgeschoss wurden Bruchsteine verwendet, darüber erhebt sich ein Fachwerkbau. Die Fenster erhielten eine Sandsteinumrahmung. 1975-1979 wurde dieses Gebäude restauriert. Heute befinden sich im Gebäude zwei Sitzungssäle, die Heimatstube und ein Restaurant.

Bismarckturm in Strickherdicke


Bismarckturm

Der Bismarckturm auf der Wilhelmshöhe in Strickherdicke ist ein Aussichtsturm, der durch einen Antrag der deutschen Studentenschaft 1898 zur Planung gelangte. Die Pläne erstellte Prof. Bruno Schmitz aus Charlottenburg, der zahlreiche Monumentalbauten in Deutschland errichtete. Die Grundsteinlegung erfolgte im Juni 1900, die Einweihung am 18.Oktober 1900. Als Baumaterial wurden Bruchsteine aus dem benachbarten Steinbruch in Frömern, aber auch Steine aus der mittelalterlichen Unnaer Stadtmauer verwendet.

Die Aussichtsplattform befindet sich in 12m Höhe, zu ihr führt eine innenliegende gewendelte Treppe. Das Bauwerk stellt eine markante Landmarke dar und dient als wichtiger Vermessungspunkt.

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Boeselagerhaus


Boeselagerhaus

Auf den Resten des ehemaligen Kreuzgangs aus früh- und spätgotischer Zeit an der Stiftskirche wurde ein zweigeschossiges Fachwerkhaus gebaut. Der lateinischen Inschrift über der erneuerten Rokoko-Haustür ist zu entnehmen, dass es die Stiftsdame Clara von Boeselager 1783 auf  "eigene Rechnung" errichten ließ.
Das Haus wurde 1997 komplett restauriert -einschließlich Freilegung und Wiederherstellung der Kreuzgangreste- und dient heute als privates Wohnhaus.

Ehemalige Windmühle in Ostbüren


Windmühle in Ostbüren

Die Windmühle in Ostbüren wurde 1860 erbaut und ist heute nur noch als Mühlenstumpf zu sehen, da die Flügel um 1940 zerstört wurden.

Evangelische Kirche Bausenhagen


Evangelische Kirche Bausenhagen

Die Evangelische Kirche in Bausenhagen, eine ehemalige Wehrkirche, geht auf das 12. Jahrhundert zurück. Sie wurde aus Grünsandstein erbaut. An der Nordseite wurde in gotischer Zeit eine Sakristei angebaut. Der romanische Westturm wurde nach seiner Zerstörung durch Blitzschlag (1866) im Jahre 1884 erneuert.

Bei der Restaurierung im Jahre 1956 wurde im Chorgewölbe eine romanische Christusdarstellung, ein Halbfigurenbild aus der Zeit um 1200, freigelegt. Bis zum Jahre 1875 benutzten die katholische und die evangelische Kirchengemeinde diese Kirche gemeinsam. Eine grundlegende Innen- und Außenrestaurierung erfolgte 1997/98.

Evangelische Kirche Dellwig


Evangelische Kirche Dellwig

Eine Wehrkirche war auch die Pfarrkirche zu Dellwig. Der Turm stammt vermutlich noch aus dem 11. Jahrhundert, der achtseitige Helm wurde erst 1727 aufgesetzt.

Das Langhaus entstand Ende des 12. Jahrhunderts, Ostteil und Chorschluß wurden 1510 erbaut. 1872 wurde die Kirche kreuzförmig erweitert.

Evangelische Kirche Frömern


Evangelische Kirche Frömern

In Frömern steht von der alten romanischen Kirche des 12. Jahrhunderts nur noch das Mauerwerk des Turmes. Der mittelalterliche Vorgängerbau wurde 1876 abgebrochen und in Form einer neuromanischen Hallenkirche neu errichtet. In der Kirche befindet sich eine restaurierte historische Ladegast-Orgel. (nach dem Erbauer Friederich Ladegast)

Haus Schoppe mit Wohnturm in Langschede


Haus Schoppe

In Langschede, nördlich der Ruhrbrücke, stellt sich das Haus Schoppe als ein zweigeschossiges verputztes Fachwerk-Gebäude von 1709 dar. Im Dachausbau über dem Eingang ist das einzige noch erhaltene Rokokofenster zu sehen. Bauliche Veränderungen wurden im vorigen Jahrhundert und nach einem Brand vorgenommen.

Im Innern blieben alte Kamine erhalten. Auf einem Kaminsturz ist die Jahreszahl 1709 zu lesen. Das Innere des Hauses wurde 1771 ausgebaut. Dieses Jahr ist in der Stuckdecke im Raum neben der Haustür vermerkt. Eine reichgeschnitzte Rokokotür führt von hier zum Flur. Das Haus wird zur Zeit restauriert.

Wohnturm

Nördlich des Wohnhauses steht erhöht der dreigeschossige ehemalige Wehrturm aus dem 16. Jahrhundert. Auf dem aus Bruchstein errichteten Turm befindet sich ein Uhrentürmchen mit Barockhaube

Heimatmuseum Fröndenberg


Im Jahr 1954 wurde der Heimatverein gegründet um den Bürgern und Besuchern Fröndenbergs in einem Heimatmuseum die Geschichte der Stadt erlebbar zu machen. Hierfür wählte man das 1661 als Abtei errichtete Stiftsgebäude.

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Katholische Kirche St. Marien

Katholische Kirche St. Marien


Die Katholische Pfarrkirche "Maria unbefleckte Empfängnis" wurde in den Jahren 1893-1896 erbaut. In ihr befinden sich historische Ausstattungen wie ein Flügelaltar von 1350, zwei Leuchter-Engel von 1400 und ein Kronleuchter von 1526.

Kettenschmiedemuseum

In Fröndenberg an der Ruhr hat die Kettenproduktion eine lange Tradition und war einst ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.
Um die Geschichte der Kettenherstellung zu bewahren, wurde das Fröndenberger Kettenschmiedemuseum gegründet. In dem Museum wird in drei Räumen der Weg von Rundstahl bis zur fertigen Kette dargstellt.
An Historischen Maschinen aus den Jahren 1910 bis 1950 und am offenen Schmiedefeuer wird die Entstehung einer Kette lebendig. Außerdem werden zahlreiche Exponate aus dem Umfeld der Kettenproduktion der ehemaligen "Kettenstadt" ausgestellt.

Im Nachbargebäude ist die Kulturschmiede untergebracht, in der zahlreiche Veranstaltungen stattfinden.

Stiftskirche


Stiftskirche

Graf Otto von der Mark, der später auch 'von Altena' nach seiner gleichnamigen Burg hieß, ließ auf seine Kosten den Bau der Klosterkirche um 1230 beginnen. Er gilt als deren Stifter. Die Sakristei wurde um 1500, der Westturm um 1900 errichtet.

1262 fand Graf Otto von Altena in der Klosterkirche seine letzte Ruhestätte. Noch folgende Grafen von der Mark ruhen hier: Eberhard II. (1277-1308), Engelbert II. (1308-1328), Adolf II. (1328-1347) und Engelbert III. (1347-1391). Das Hochgrab zeigt den Grafen Eberhard II. und seine Gemahlin Irmgard von Berg (gest. 1294) in lebensgroßer Darstellung. Alljährlich am 3. Sonntag im April legen die Bochumer Maischützen hier einen Kranz nieder, um des Grafen Engelbert III. zu gedenken, auf den ihr Maiabendfest zurückgeführt wird.

Stiftskirche Mittelstück

Sehenswert in der Stiftskirche ist das Mittelstück des gotischen Flügelaltars mit den Darstellungen aus dem Marienleben. Kunsthistoriker (Rensing) schreiben dieses Werk dem jungen Conrad von Soest kurz vor 1400 zu oder (Stange) einem schwächeren Nachfolger. Robert Nissen ordnet es in die Zeit um 1420 ein und gibt als Maler den 'Meister des Fröndenberger Altares' an. Hervorzuheben ist in diesem Gotteshaus auch die zwischen 1673 und 1690 von Tobias Bader aus Unna gebaute Barockorgel, die nach dessen Tode von Peter Henrich Varenholt 1692 vollendet wurde.

Trichter und Forum im Landschaftspark

Trichter und Forum im Landschaftspark


Der heute als Denkmal eingetragene 14m hohe "Fröndenberger Trichter" war ein sogenannter Hochleistungstrichterstofffänger aus dem Jahre 1952 und diente der ehemaligen Papierfabrik Himmelmann zur Rückgewinnung der im Abwasser der Papierherstellung enthaltenen Fasern, Leim- und Füllstoffe.

Forum

Der Trichter ist neben dem einzigen erhaltenen ehemaligen Betriebsgebäude (heutiges Kettenschmiedemuseum) und der ehemaligen Umfassungsmauer des Strohlagers (heutiges Forum) das letzte sichtbare Dokument der Papierfabrik, die die wirtschaftlichen Verhältnisse in Fröndenberg seit 1854 mitgeprägt hat.

Wasserburg in Altendorf


Wasserburg in Altendorf
Wasserburg in Altendorf

Die einzige in Fröndenberg noch erhaltene Wasserburganlage befindet sich im Ortsteil Altendorf.

Das Gebäude stammt aus dem 16. und 18. Jahrhundert und soll ein Sattelhof gewesen sein.

1998/99 wurde eine grundlegende Restaurierung vorgenommen.

Rittersaal mit Eichenparkett
Rittersaal mit Eichenparkett

Dabei wurde der ehemalige Rittersaal mit seiner Stuckbalkendecke und dem historischen Eichenparkett wiederhergestellt.

Der zugeschüttete Wassergraben soll in den nächsten Jahren wieder freigelegt werden.