Fassadenprogramm der Stadt Fröndenberg/Ruhr

Die Fröndenberger Innenstadt soll nachhaltig aufgewertet und lebendig bleiben!
Daher hat die Stadt Fröndenberg/Ruhr ein Fassadenprogramm aufgelegt. Die Gebäude in der Innenstadt haben eine besondere Bedeutung. Sie stehen für das Stadtbild und das Image der Gesamtstadt. Freundliche Fassaden und saubere Hausfronten tragen darüber hinaus zu einem attraktiven Wohnumfeld bei. Immobilieneigentümer spielen daher in diesem Aufwertungsprozess eine entscheidende Rolle. Um Investitionen in Ihre Gebäude zu erleichtern, bekommen Sie über das Fassadenprogramm eine passende Förderung.

Was wird gefördert?

  • Instandsetzung, Sanierung und Anstrich von Fassaden und Dachaufbauten (inkl. Türen, Rinnen, Traufblechen, Regenrohren sowie ggf. vorhandener Fenstergitter, Fenster, Fensterbänke) unter Berücksichtigung historischer und stadtgestalterischer Aspekte sowie die dazugehörigen Vorarbeiten wie reinigen, verputzen, streichen
  • Restaurierung oder Ergänzung historischer Baudetails
  • Künstlerische Maßnahmen und Beleuchtungsmaßnahmen an geeigneten Fassaden
  • Rückbau von Fassadenverkleidungen zur Wiederherstellung originaler und erhaltenswerter Fassaden- und Fenstergliederungen
  • Erneuerung, Sanierung und Umbau von Zugängen, Stufen, Treppen und Geländern an Geschäftsgebäuden zur Herstellung von Barrierefreiheit unter Berücksichtigung gestalterischer Aspekte
  • Restaurierung und Neugestaltung von Einfriedungen, Stützmauern sowie öffentlich einsehbaren Zuwegungs- und Freiflächen, sofern diese an öffentliche Wege oder Plätze angrenzen
  • Rückbau störender Werbeanlagen


In welcher Höhe wird gefördert?    
Der Zuschuss beträgt maximal 60 Euro je m², mind. 50 % der Gesamtkosten sind als Eigenanteil zu leisten. Die Höchstgrenze für die Gesamtförderung je Grundstück liegt bei 15.000 Euro (brutto). Eine Förderung erfolgt nur, wenn die Zuschusskosten für die Maßnahme über der Bagatellgrenze von 500 € (brutto) liegen.

Welche Voraussetzungen müssen u. a. erfüllt sein?

  • Die Immobilie muss innerhalb der Abgrenzung des Fördergebiets liegen (siehe Abbildung).
  • Das Vorhaben muss eine Aufwertung im Sinne der Förderrichtlinie darstellen.
  • Mit den Arbeiten am Objekt darf noch nicht begonnen worden sein.
  • Die Arbeiten müssen von einer Fachfirma ausgeführt werden. Eigenleistungen können nicht berücksichtigt werden.

Welche Förderbedingungen gelten?

  • Antragsteller sind Eigentümer oder Mieter mit Zustimmung des Eigentümers.
  • Die Zweckbindungsfrist beträgt 10 Jahre.
  • Die Bestimmungen der städtischen Richtlinien zum Fassadenprogramm sind bei der Umsetzung einzuhalten.

Weitere Details sind den Förderrichtlinien zu entnehmen. Nutzen Sie die vorhandenen Förderungsmöglichkeiten und machen Sie sich stark für Ihre Immobilie!
Das Förderprogramm kann bis zum 31. Dezember. 2022, maximal jedoch nur bis zur Ausschöpfung der zur Verfügung stehenden Mittel, genutzt werden.
Wir beraten Sie gerne bei Fragen zu dem Programm sowie bei der Antragstellung!


Kontaktdaten
Frau Martina Garder-Manz
Teamleiterin Planen, Bauen
M.Garder-Manz@froendenberg.de
02373/976-340


Herr Benjamin Heinisch
B.Heinisch@froendenberg.de
02373/976-343


Herr Andreas Mayer
mayer@junker-kruse.de
0231/5578580

Download: 

PDF Antragsformular

PDF Richtlinien

Nationale Klimainitiative : Förderung der Fahrradnutzung in bewegter Topografie in Fröndenberg/Ruhr

2018 hat die Stadt Fröndenberg/Ruhr ein Konzept im Rahmen der Nationalen Klimainitiative (NKI) zum Thema Klimaschutz durch Radverkehr entwickelt. Das Konzept „NKI: Förderung der Fahrradnutzung in bewegter Topografie in Fröndenberg/Ruhr“ soll das Fahrradfahren im Fröndenberger Stadtgebiet attraktiveren, mit dem langfristigen Ziel den Ausstoß von Treibhausgasen zu vermindern. Dabei stehen sowohl infrastrukturelle als auch Marketingmaßnahmen im Fokus der Umsetzungsstrategie, um den Anteil des Radverkehr am Modal Split im Stadtgebiet (2,9 % Stand 2013) an die Werte auf Kreis- (12 %) und Bundesebene (10 %) anzugleichen. Als Basis der Konzeption ist der 2016 beschlossene Verkehrsentwicklungsplan (VEP) zu benennen, der sowohl die schwierige topografische Lage als auch die fehlende Radinfrastruktur als Hauptproblematiken in Bezug auf den Radverkehr in Fröndenberg/Ruhr identifiziert. Daraus ergibt sich ein deutliches Handlungserfordernis, weshalb die Stadt Fröndenberg/Ruhr im Rahmen der NKI den Alltagsradverkehr und insbesondere den Schülerradverkehr fördern möchte.

Mit Zuwendungsbescheid vom 08.07.2019 wird das Projekt vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nuklearer Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages zu 70 % (entspricht 797.400 €) im Zeitraum vom 01.08.2019-30.09.2021 gefördert.

Aktuell

Aktuelle Informationen finden Sie hier.

Leader

Leader - ist ein Förderprogramm des Landes zur Stärkung des ländlichen Raumes.

Minister Johannes Remmel verkündete die frohe Botschaft am 21.05.2015: Die Bewerbung der Region „Börde trifft Ruhr“ als neue LEADER-Region war erfolgreich. Die Region hat den Zuschlag erhalten und ist als LEADER-Region ausgewählt worden.

Bis zum Ende der Förderperiode (2020) stehen der Region rund 2,7 Mio. Euro EU- und Landesmittel für die Umsetzung der vielen guten Projektideen zur Verfügung. Weiter Informationen erhalten Sie hier.