Nachfragebündelung noch bis zum 17.01.21

Die Muenet GmbH hat die Nachfragebündelung für Breitbandausbau bis zum 17.01.2021 verlängert. Weitere  Informationen erhalten Sie hier: https://www.muenet-glasfaser.de/orte/kreis-unna/froendenbergruhr/

Breitbandausbau – schnelles Internet für unterversorgte Gebiete der Stadt Fröndenberg

Nach mehr als 3 Jahren Vorbereitungszeit beginnt jetzt der geförderte Breitbandausbau in Fröndenberg/Ruhr. Hierbei sollen in den, nach der Förderrichtlinie als unterversorgt geltenden, Bereichen der Stadt bis zu 1.367 Haushalte und 144 Unternehmen an das Glasfasernetz angeschlossen werden. Es sind 31 km Tiefbau zu realisieren und 203 km Glasfaser und 94 km Leerrohre zu verlegen.

Finanziert wird dieses Projekt durch Fördermittel des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen in Höhe von rd. 3,35 Mio. €. Bund und Land tragen hiervon jeweils 50 %. Grundlagen der Förderung sind die einschlägigen Förderrichtlinien des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen.

Zur Vorbereitung des Breitbandausbaus hat die Stadt unter Nutzung von Fördermitteln des Bundes den TüV Rheinland beauftragt, eine Machbarkeitsstudie zum Breitbandausbau in der Stadt Fröndenberg/Ruhr erstellen zu lassen. Diese Studie, die Anfang 2017 fertig gestellt wurde, stellt die Grundlage für die Beantragung der Bundes- und Landesfördermittel dar. Um Markttransparenz im Telekommunikationsmarkt herzustellen war vor der Stellung des Förderantrags noch ein Markterkundungs- und Interessenbekundungsverfahren durchzuführen.

Nachdem der Bund und auch das Land Nordrhein-Westfalen vorläufige Förderbescheide zu Gunsten des geplanten Breitbandausbaus noch in 2017 erlassen hatten, war ein Vergabeverfahren in Form der öffentlichen Ausschreibung durchzuführen. Das erste Verfahren endete ergebnislos, weil kein Anbieter von Telekommunikationsdienstleistungen bereit war, ein verbindliches Angebot für den geförderten Breitbandausbau abzugeben. Mit EU-Bekanntmachung vom 17.10.2019: AZ. 2019/S 201- 489864- wurde erneut das Ausschreibungsverfahren zur Vergabe einer Konzession zum Ausbau und Betrieb eines flächendeckenden Hochgeschwindigkeits Breitbandnetzes gestartet. In diesem Verfahren hat sich die Muenet GmbH, Rosendahl als Anbieter mit dem wirtschaftlichsten Angebot durchgesetzt und beginnt nun mit der Planung und Realisierung des Netzausbaus.

Der Netzausbau konzentriert sich auf Teile des westlichen Stadtgebietes, die nach der Machbarkeitsstudie des TüV Rheinland als unterversorgt identifiziert werden konnten.

Gebiete gelten als unterversorgt und sind somit förderfähig

wenn die folgenden Bedingungen erfüllt sind:

  • Gebiete mit einer aktuellen Versorgung von unter 30 Mbit/s im Download
  • Gebiete, in denen kein privatwirtschaftlicher Eigenausbau angekündigt ist
  • Gebiete, die nicht im Nahbereich der Hauptverteiler liegen
  • Gebiete, die nicht in einer Einzellage liegen.

Ausgebaut wird im Standard: FTTB (Fiber to the Building) bzw. FTTH (Fiber to the Home), hierbei endet die Glasfaser nicht wie bei VDSL am Verteilerkasten auf der Straße, sondern als Glasfaser-Hausanschluss direkt im Gebäude.

Das Ausbaugebiet umfasst im Wesentlichen (Teil-)Bereiche in Altendorf, Ardey, Dellwig, Strickherdicke und weitere kleinere Bereiche.

Die Nachfragebündelung für diese Bereiche findet in der Zeit zwischen dem 10.11.2020 und 13.12.2020 statt. Die Haus- und Grundstückseigentümer in dem geförderten Ausbaubereich sind von der Muenet über die Möglichkeit des geförderten Ausbaus schriftlich informiert worden. Nähere Hinweise hierzu finden Sie unter: https://www.muenet-glasfaser.de/orte/kreis-unna/froendenbergruhr/

Informationen, ob Ihre Immobilie/Wohnung im Bereich des geförderten Ausbaus liegt, erhalten Sie direkt bei der Muenet GmbH unter 02566-269296 oder per E-Mail: info@muenet.net.

Bei der Stadt Fröndenberg stehen als Ansprechpartner

  • Janina Schürmann, Wirtschaftsförderung, 02373-976 293
  • Stefan Betzinger, FB 3 – Bauverwaltung, 02373-976279

zur Verfügung.

 

Hinweise: Was wird verlegt und was ist erforderlich

Glasfaser-Hausanschluss:

Der Glasfaser-Hausanschluss wird bis zum Anschlusspunkt kostenlos ins Haus gelegt, wenn der Grundstückseigentümer sich bis zum Ende der Nachfragebündelung für einen Glasfaser-Hausanschluss entscheidet. Einzige Voraussetzung für die Errichtung ist die Zustimmung des Grundstückeigentümers. Das hierfür erforderliche Formular erhalten Sie von der Muenet GmbH. Die Zustimmung ist unabhängig von der Produktbestellung. Bei späterer Entscheidung ist der Glasfaser-Hausanschluss kostenpflichtig, weil damit ein nachträglicher und zusätzlicher Aufwand verbunden ist.

Glasfaser-Interprodukt

Um den Glasfaser-Hausanschluss nutzen zu können, muss ein Glasfaser-Internetprodukt bei einem Telekommunikationsunternehmen (TKU) aktiviert und vereinbart werden – neben der Muenet GmbH kann dies grds. jedes andere TKU sein, welches bereit ist, auf dem neu erstellten Netz seine Dienste anzubieten (s. „Open Access – offener und diskriminierungsfreier Netzzugang).

Open Access – offener und diskriminierungsfreier Netzzugang

Die Muenet GmbH wird ein diskriminierungsfreies Netz im geförderten Gebiet errichten. Diskriminierungsfrei bedeutet, dass jeder Telekommunikationsanbieter, der das Netz anmieten möchte, dies auch tun kann, wenn er mit der Muenet GmbH die vertraglichen und prozessualen Voraussetzungen geschaffen hat. Diese Entscheidung trifft ausschließlich das Telekommunikationsunternehmen und nicht der jeweilige Hausbesitzer/Anschlussinhaber. Hierbei spricht man auch von „Open Access“, deren Gewährleistung eine Förderbedingung darstellt. Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, können mehrere Anbieter ihre Glasfaser-Internetprodukte über dieses Netz vertreiben. Der Endkunde kann zwischen diesen Anbietern frei wählen.

Hinweis: Welche Perspektive gibt es für die Gebiete ohne Förderung?

Der einzig kurzfristig erfolgversprechende Weg scheint z.Zt. der privatwirtschaftliche Ausbau zu sein. Die Muenet GmbH plant in den nicht geförderten Bereichen einen eigenwirtschaftlichen Ausbau zu realisieren und führt hierzu gerade eine Nachfragebündelung durch. Der Ausbau kann nicht zu den gleichen Konditionen wie der geförderte Ausbau durchgeführt werden, weil die Muenet GmbH hierfür die alleinige Finanzierung zu tragen hat. Gleichwohl stellt er eine echte und immer noch günstige Alternative dar, einen hochwertigen und den Wert der eigenen Immobilie sichernden Glasfaseranschuss zu erhalten. Nähere Informationen erhalten Sie hier: https://www.muenet-glasfaser.de/orte/kreis-unna/froendenbergruhr/

 

An wen können Sie sich wenden:

Informationen erhalten Sie direkt bei der Muenet GmbH unter 025 66 / 26 92 96 oder per E-Mail: info@muenet.net.

Bei der Stadt Fröndenberg stehen als Ansprechpartner

  • Janina Schürmann, Wirtschaftsförderung, 02373 – 976 293
  • Stefan Betzinger, FB 3 – Bauverwaltung, 02373-976279

zur Verfügung.

 

Schnelles Internet für unterversorgte Gebiete

Die Stadt Fröndenberg/Ruhr möchte die Versorgung mit einem flächendeckendem Breitband-Internetzugang mit Unterstützung durch Fördermittel von Bund und Land weiter vorantreiben. Der Bund unterstützt den Breitbandausbau in unterversorgten Bereichen mit einer Förderquote von 50 Prozent, über eine Kofinanzierung des Landes fließt eine weitere 50-prozentige finanzielle Unterstützung.

 

Grundlage für die Einreichung des Bundesförderantrages sind die Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie des TÜV Rheinland: Demnach sind mittlerweile rund 84 Prozent aller Haushalte in Fröndenberg mit einer Übertragungsrate von mindestens 30 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) angeschlossen. Die am besten versorgten Gebiete befinden sich dabei insbesondere im Osten, sowie im Zentrum und im Ortsteil Frömern. Die Gebiete im Westen des Stadtgebiets sind dagegen tendenziell weniger gut versorgt.

 

Dort ist zum größten Teil in den kommenden drei Jahren auch kein Ausbau durch Telekommunikationsunternehmen auf mindestens 30 Megabit pro Sekunde zu erwarten, wie eine zuletzt durchgeführte Markterkundung ergab. Mit Hilfe der Fördergelder von Bund und Land sollen diese Gebiete nun mit schneller Datenübertragung ausgestattet werden und somit die „weißen Flecken“ auf der Karte der Breitbandversorgung verschwinden. Dazu erhält die Stadt Fröndenberg/Ruhr vom Bund rund 1,15 Millionen Euro. Über die Kofinanzierung durch das Land NRW sind Fördermittel in gleicher Höhe zugesichert. 

 

Der Startpunkt für den Ausbau ist der Vertragsabschluss mit einem Telekommunikationsunternehmen über den Netzausbau und Netzbetrieb. Die Ausschreibung für den Bau und den Betrieb des Netzes läuft aktuell. Eine erste Ausschreibung konnte nicht erfolgreich abgeschlossen werden.

 

Für den Breitbandausbau in den unterversorgten Bereichen der Stadt Fröndenberg/Ruhr läuft aktuell die erneute Ausschreibung. Demnach sucht die Stadt für den Bau und Betrieb eines flächendeckenden Hochgeschwindigkeitsnetzes ein geeignetes Unternehmen. Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei unter: https://www.vergabe.metropoleruhr.de/VMPSatellite/notice/CXPSYYUY76E zur Verfügung.

 

Bewerbungen oder gegebenenfalls Angebote sind elektronisch einzureichen via: https://www.vergabe.metropoleruhr.de/VMPSatellite/notice/CXPSYYUY76E.

 

Sämtliche Kommunikation in diesem Vergabeverfahren erfolgt über die Vergabeplattform „Vergabemarktplatz Metropole Ruhr“ (https://www.vergabe.metropoleruhr.de).

 

Am 4.12.2019 um 12.00Uhr endet die Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge.