Schnelles Internet für unterversorgte Gebiete

Die Stadt Fröndenberg/Ruhr möchte die Versorgung mit einem flächendeckendem Breitband-Internetzugang mit Unterstützung durch Fördermittel von Bund und Land weiter vorantreiben. Der Bund unterstützt den Breitbandausbau in unterversorgten Bereichen mit einer Förderquote von 50 Prozent, über eine Kofinanzierung des Landes fließt eine weitere 50-prozentige finanzielle Unterstützung.

 

Grundlage für die Einreichung des Bundesförderantrages sind die Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie des TÜV Rheinland: Demnach sind mittlerweile rund 84 Prozent aller Haushalte in Fröndenberg mit einer Übertragungsrate von mindestens 30 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) angeschlossen. Die am besten versorgten Gebiete befinden sich dabei insbesondere im Osten, sowie im Zentrum und im Ortsteil Frömern. Die Gebiete im Westen des Stadtgebiets sind dagegen tendenziell weniger gut versorgt.

 

Dort ist zum größten Teil in den kommenden drei Jahren auch kein Ausbau durch Telekommunikationsunternehmen auf mindestens 30 Megabit pro Sekunde zu erwarten, wie eine zuletzt durchgeführte Markterkundung ergab. Mit Hilfe der Fördergelder von Bund und Land sollen diese Gebiete nun mit schneller Datenübertragung ausgestattet werden und somit die „weißen Flecken“ auf der Karte der Breitbandversorgung verschwinden. Dazu erhält die Stadt Fröndenberg/Ruhr vom Bund rund 1,15 Millionen Euro. Über die Kofinanzierung durch das Land NRW sind Fördermittel in gleicher Höhe zugesichert. 

 

Der Startpunkt für den Ausbau ist der Vertragsabschluss mit einem Telekommunikationsunternehmen über den Netzausbau und Netzbetrieb. Die Ausschreibung für den Bau und den Betrieb des Netzes läuft aktuell.

 

In der Ausschreibung müssen die Anbieter eine Meilensteinplanung der einzelnen Bauabschnitte vorlegen. Aus dieser Planung ist zu erkennen, wann welches Fördergebiet ausgebaut wird. Die Meilensteinplanung des Anbieters, der den Zuschlag erhält, wird dann umgesetzt und öffentlich vorgestellt.