29. Bundeskonferenz

der Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros & Gleichstellungsstellen

29. Bundeskonferenz der Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros & Gleichstellungsstellen

 „Feministischer Kompass: Kurs halten in antifeministischen Gewässern“ war das Thema der Bundeskonferenz in Lübeck, an der unsere Gleichstellungsbeauftragte Stephanie Hühner teilgenommen hat. Mit rund 500 Kolleginnen aus ganz Deutschland waren sie sich einig: „Antifeminismus ist kein Randphänomen und zieht sich quer durch alle Bereiche der Gesellschaft.“

Ein deutliches Zeichen wurde durch die Verabschiedung der Lübecker Erklärung gegen Frauenverachtung gesetzt. Aus diesem Grund mache die Lage ein gemeinsames Handeln unabdingbar. „Das ist wichtig, weil ich als kommunale Gleichstellungsbeauftragte vor Ort erlebe, wie frauenfeindliche Einstellungen den gesellschaftlichen Zusammenhalt schwächen und Menschen einschüchtern“, sagt Stephanie Hühner.

Ein nationaler Aktionsplan gegen Antifeminismus, Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt, flächendeckende Geburtshilfe sowie Unterstützung von Alleinerziehenden sind klare Forderungen, die an die Politik gestellt werden. „Alle diese Themen brauchen Antworten und schnelles politisches Handeln, damit Gleichstellung auch vor Ort wirksam umgesetzt werden kann“.

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