Neues Baugebiet - Hohenheide
Für die Entwicklung des rund 4 Hektar großen Plangebiets im Stadtteil Hohenheide hat die S-Projekt UnnaKamen jetzt einen städtebaulichen Entwurf vorgestellt. Der Kaufvertrag ist geschlossen; die Entwicklung des Gebiets übernimmt die Tochtergesellschaft der Sparkasse UnnaKamen.
Bürgermeister Dirk Weise betont die Bedeutung des Vorhabens für die Stadt Fröndenberg/Ruhr: „Mit dem neuen Baugebiet bringen wir unsere Stadt ein gutes Stück nach vorne. Wir schaffen bezahlbaren Wohnraum für junge Familien und gleichzeitig attraktive, altersgerechte Wohnungen für ältere Menschen. So entsteht ein lebendiges Quartier für alle Generationen. Das Projekt tut nicht nur der Umgebung gut, sondern stärkt unsere Stadt insgesamt – heute und in Zukunft.“
„Mit dem Entwurf für den Ortsteil Hohenheide schaffen wir neuen Wohnraum, der sich in das bestehende Umfeld einfügt – und gleichzeitig gewinnen wir attraktive Grün- und Freizeitflächen für die Menschen vor Ort. Das ist ein wichtiger Baustein für eine zukunftsfähige Entwicklung unserer Stadt“
Auch Jürgen Schneider von der Sparkasse UnnaKamen unterstreicht die regionale Verantwortung des Engagements: „Als Sparkasse sind wir fest in der Region verwurzelt. Unser Engagement ist ein klares Bekenntnis dazu, die Lebensqualität vor Ort zu stärken, Perspektiven zu schaffen und die Entwicklung unserer Städte und Gemeinden nachhaltig zu unterstützen.“
Wohnquartier mit Auftakt – inklusive Angebote für Seniorinnen und Senioren
Der Entwurf sieht – passend zum städtebaulichen Umfeld – die Entwicklung eines aufgelockerten Wohngebiets mit freistehenden Einfamilienhäusern (auch Doppelhaushälften möglich) vor. Im Bereich der heutigen Hofstelle sollen Mehrfamilienhäuser als Auftakt in das neue Quartier ergänzt werden. Vorgesehen sind ein- bis zweigeschossige Einfamilienhäuser; die Mehrfamilienhäuser sind mit drei Vollgeschossen und Flachdach geplant.
In den Mehrfamilienhäusern ist unter anderem Seniorenwohnen sowie betreutes Wohnen vorgesehen. Damit wird ein Angebot geschaffen, das es älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern ermöglicht, möglichst lange in ihrer vertrauten Umgebung in Hohenheide zu bleiben – auch dann, wenn sich die Wohnbedürfnisse im Alter verändern.
Erschließung über die Straße Hohenheide
Die Erschließung soll über die Straße Hohenheide im Norden in Form einer Ringerschließung mit zwei Anbindungen erfolgen. Der südliche Teil soll über eine Stichstraße mit Wendeanlage erschlossen, die so ausgelegt ist, dass auch ein dreiachsiges Müllfahrzeug wenden kann. Untergeordnete Bereiche sollen über private Erschließungsstiche angebunden werden; die nördlichen Gebäude sind direkt über die Straße Hohenheide erschlossen.
Parken und Straßenraum
Für Einfamilienhäuser sind zwei Stellplätze je Wohneinheit in bzw. vor den Garagen geplant. Stellplätze für die Mehrfamilienhäuser werden dezentral in Stellplatzanlagen organisiert. Öffentliche Stellplätze sind in einem Multifunktionsstreifen parallel zur Straße vorgesehen; straßenbegleitende Baumpflanzungen ergänzen den Straßenraum. Zusätzlich ist im Plangebiet eine öffentliche Stellplatzanlage geplant, die auch Besucherinnen und Besuchern zur Verfügung stehen kann.
Sicherheits- und Lärmschutz
Westlich des Plangebiets verläuft eine 110-kV-Hochspannungsleitung; zur Neubebauung wird ein Sicherheitsabstand von mindestens 15 Metern zu beiden Seiten eingehalt
Das geplante Neubaugebiet entwässert im Trennsystem. Das anfallende Regenwasser wird nicht in den Rammbach eingeleitet, sondern fließt dem Löhnbach über ein bestehendes Regenrückhaltebecken zu.
Eine konkrete Entwässerungsplanung für das Baugebiet „Hof Hacheney“ wird durch den Vorhabensträger erarbeitet und mit der Stadt Fröndenberg/Ruhr abgestimmt
Planverfahren
Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt der Stadt Fröndenberg/Ruhr hat sich am 12. Februar 2026 erstmalig mit dem Bebauungsplan im Rahmen des geplanten Aufstellungsbeschlusses beschäftigt. Bis zum Sommer 2026 wird der Vorentwurf inklusive Gutachten erarbeitet und beschlossen. Es folgen die frühzeitige Beteiligung, Entwurfs- und Auslegungsverfahren bis Anfang 2027, mit dem Ziel des Satzungsbeschlusses im 1. bis 2. Quartal 2027. Anschließend erfolgt die Erschließung und die Vermarktung der Grundstücke durch die Sparkasse UnnaKamen.
Die S-Projekt UnnaKamen GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Sparkasse UnnaKamen. Die Projektentwicklungsgesellschaft hat sich auf die Entwicklung von Immobilienprojekten spezialisiert und versteht sich als Partner der Kommunen sowie öffentlicher und privater Planungsträger und initiiert, bereitet vor und führt städtebauliche Projekte durch. Zu ihren Aufgaben zählen der Erwerb, die Baureifmachung, die Erschließung sowie die Veräußerung von unbebauten und bebauten Grundstücken. Die Gesellschaft wurde 2018 gegründet. Zurzeit vermarktet die Sparkasse UnnaKamen im Auftrag der S-Projekt UnnaKamen GmbH das Wohngebiet Buschweg in Südkamen mit rd. 23 Grundstücke für Einfamilienhäuser.